Feuerwehr Siershahn trainiert den Ernstfall: Menschenrettung bei Wohnhausbrand

Am Abend des 31. Oktober 2025 wurde es ernst – zumindest fast: Die Freiwillige Feuerwehr Siershahn führte eine umfangreiche Einsatzübung durch, bei der ein Wohnhausbrand mit vermissten Personen simuliert wurde. Ziel war es, unter möglichst realistischen Bedingungen die Abläufe bei einem komplexen Brandeinsatz zu trainieren. Als Übungsobjekt diente ein Abrisshaus im Ortskern.

🔥 Szenario: Wohnhaus in Flammen, Menschen in Gefahr

Das angenommene Lagebild: Ein Feuer im Obergeschoss eines Einfamilienhauses, dichter Rauch dringt aus den Fenstern, zwei Personen und ein Kind, dargestellt durch Dummys, gelten als vermisst. Die Herausforderung für die Einsatzkräfte bestand darin, unter Zeitdruck und eingeschränkter Sicht die Menschenrettung durchzuführen und gleichzeitig die Brandbekämpfung einzuleiten.

👨‍🚒 Atemschutztrupps im Innenangriff

Mehrere Trupps unter Atemschutz drangen in das verrauchte Gebäude vor. Mit gezielter Suchtechnik und Funkkommunikation arbeiteten sie sich durch die Räume, lokalisierten die vermissten Personen und brachten sie ins Freie. Von Außen wurde eine Anleiterbereitschaft sowohl mittels Steckleiter als auch mit der Drehleiter in der engen Bebauung durchgeführt.

Nach etwa 60 Minuten war die Übung erfolgreich abgeschlossen.
Solche Übungen sind essenziell, um im Ernstfall schnell, sicher und effektiv handeln zu können

🚒 Engagement für Sicherheit

Mit dieser Übung zeigt sich, wie wichtig regelmäßiges Training ist – nicht nur für die Technik, sondern auch für die Teamarbeit und das Vertrauen untereinander. Denn wenn es wirklich brennt, zählt jede Sekunde.
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